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Shaolin Chan-Meditation
Die Chan-Meditation ist eine Meditationsschule des
Mahāyāna-Buddhismus (sanskr.: „Großes Fahrzeug“ bzw. „Großer
Weg“; chin. Dà Shèng),
eine der drei Hauptrichtungen des Buddhismus.
Das Wort Chán wurde aus dem Sanskrit (Dhyāna
= Meditation, Versenkung) in das Chinesische übertragen und verschriftet.
Die Chán-Praxis kann unmittelbar auf den
historischen Buddha Siddhartha Gautama (auch: sanskr. śākyamuni; chin.
Shìjiāmùní) zurückverfolgt werden. Als Begründer (1. Patriarch) des
Chan-Buddhismus gilt einige Generationen später der legendäre indische Mönch
Bodhidharma (chin. Pútídámó), der der um das Jahr 523 n. Chr. nach China
kam. In der Folge wurde der Chan-Buddhismus in Ost- und Südostasien verbreitet.
So entstanden die Traditionen des „Zen“ (Japan), „Seon“ (Korea), „Thien“
(Vietnam)“.
Chan ist meditative Übung in
Stille. Es gilt, die ursprüngliche Buddhanatur durch Nicht-Erfahrung zu
erfahren und dadurch die wahre Wirklichkeit zu erfassen.

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